Praxisflyer richtig entwerfen und präsentieren

Zwischen den Zeitschriften im Wartezimmer verlieren Praxisflyer schnell an Wirkung. (Foto: ©Claudia Hautumm/PIXELIO; www.pixelio.de)
Zwischen den Zeitschriften im Wartezimmer verlieren Praxisflyer schnell an Wirkung. (Foto: ©Claudia Hautumm/PIXELIO; www.pixelio.de)

23.03.2009 – KÖLN (MedCon) Angesichts zunehmenden Konkurrenzdrucks nutzen immer mehr Ärzte die Möglichkeit, Patienten auf Ihre Praxis und Ihr Leistungsangebot aufmerksam zu machen.

Ein beliebtes Mittel dabei ist der Praxisflyer. Doch viele Praxisinhaber sind es immer noch nicht gewöhnt, ihre Leistungen anzupreisen, und verschenken dabei unnötig Werbepotenzial.

Dabei hilft es bereits, beim Verfassen der Flyerinhalte zwei wichtige Aspekte zu berücksichtigen: Patienten wünschen Informationen, die ihnen dabei helfen einzuschätzen, ob der werbende Zahnarzt seine spezifischen Probleme lösen kann. Außerdem kommen nur die Informationen beim Leser ab, die der auch verstehen kann. Also: Hände weg vom Fachchinesisch und unvermeidbare Fachbegriffe durch leicht verständliche Übersetzungen ergänzen. Vertrauen erweckend wirken außerdem Angaben zum Werdegang sowie zu (aktuellen) Fortbildungsmaßnahmen.

Unabdingbare Informationen sind weiterhin die Sprechzeiten, die vollständigen Kontaktdaten der Praxis inklusive E-Mail- und Internetadresse und Lageplan sowie Hinweise auf Parkmöglichkeiten oder Einrichtungen für mobilitätseingeschränkte Patienten.

Bleibt noch die Frage, wie die Flyer am besten ihre Zielgruppe erreichen. So sollten die Praxisbroschüren nicht einfach im Wartezimmer oder an der Rezeption ausgelegt und ihrem Schicksal überlassen werden. Dort finden sie meist zu wenig Beachtung und verschwinden schnell zwischen Zeitschriften und anderen Auslagen. Vielmehr bietet es sich an, Patienten den Flyer beim Empfang persönlich zu überreichen oder neuen Patienten mit einem Begrüßungsschreiben zuzuschicken.

Sollten sich Praxisinhaber aus Kostengründen entscheiden, den Flyer komplett selbst zu gestalten, besteht die Gefahr, dass das Schriftstück mangels PR-Erfahrung zu laienhaft wirkt. Eine günstige Alternative dazu ist es, den Flyer zunächst selbst zu entwerfen und dann eine Werbeagentur mit einschlägiger Erfahrung mit der Optimierung zu betrauen.

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