- Startseite
- Politik
- Kliniken & Praxen
- Medizin & Forschung
- Pharma & MedTech
- Praxismanagement
- Praxisanalysen
- Marketing & Kommunikation
- Recht & Steuer
(BIERMANN) – Die kassenärztlichen Vereinigungen bieten ihren Mitglieder die Möglichkeit, sich über verschiedene Anbindungsvarianten online zu vernetzten. Anlässlich einer Auszeichnung für "KV-Ident", einem Angebot der KV Bayern, gab die KBV bekannt, im Rahmen ihrer Online-Initiative weiter daran zu arbeiten, niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten zu vernetzen.
Das Angebot soll es den Ärzten ermöglichen, beispielsweise Anwendungen wie Abrechnungen sicher und einfach online auszuführen. Darüber hinaus können sie so auch über KV-Grenzen hinweg Kontakt zu Kollegen herstellen.
Für die Anbindung an das Online-Angebot bieten die KVen unterschiedliche Wege an. Das im letzten Monat auf einem Kongress für Identitäts-, Zugriff- und Risikomanagement ausgezeichnete "KV-Ident" ist zum Beispiel ein Authorisierungsverfahren, ähnlich denen des Online-Bankings. Der Anwender muss sich doppelt identifizieren, neben seiner persönlichen KBV-Kennung ist noch eine zufallsgenerierte Zahlen-Buchstaben-Kombination nötig, um sich einzuloggen. Erst dann gelangt er auf das Online-Portal.
Eine weitere Variante ist das KV-SafeNet, ein virtuelles privates Netzwerk, das vom eigentlichen Internet unabhängig ist. Im Gegensatz zu dem Online-Portal mit Authorisierungsverfahren ist hier der Arzt nicht selbst für die Sicherheit des Computers verantwortlich. Den Schutz gegen Viren und Trojaner übernimmt ein von der KBV zertifizierter Provider, der auch die Hardware für die Praxis zur Verfügung stellt.
Ein Alternative bietet eine spezielle Software, über die sich der Arzt in das Netz der KBV einloggen und so auf die Anwendungen dort zugreifen kann.
Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung, Kassenärztliche Vereinigung Bayern
Noch keine Kommentare vorhanden.