Betriebswirtschaftliche Kompetenz - Waffengleichheit zwischen Praxis, Kasse und Klinik?

Durch spezielle Qualifikationen werden aus Mitarbeiterinnen "Praxismanagerinnen". (Foto: MEV Verlag)
Durch spezielle Qualifikationen werden aus Mitarbeiterinnen "Praxismanagerinnen". (Foto: MEV Verlag)

16.03.2009 – KÖLN (MedCon) Kliniken, Kassen und Pharmaunternehmen: Wer im Gesundheitsmarkt bestehen will, hat meist ein Management, das sich ganztägig auf Controlling und Marktposition konzentrieren kann.

Gleiches kann ein niedergelassener Arzt in den meisten Fällen nicht leisten, da seine Hauptaufgabe in der Behandlung von Patienten besteht.

Große zukunftsorientierte Gemeinschaftspraxen und MVZ stellen sich zunehmend auf die neuen Erfordernisse ein, indem sie ein schlagkräftiges Praxismanagement installieren. Auf dieses Management werden Aufgaben wie Abrechnung, Personalwesen, Finanz- und Rechnungswesen, Praxisorganisation, Marketing und teilweise auch strategische Aufgaben verlagert.

Für kleinere Praxen ist ein betriebswirtschaftlicher Geschäftsführer meist zu teuer. Es bietet sich stattdessen an, eine Mitarbeiterin aus den eigenen Reihen zu qualifizieren und ihr nach und nach Leitungsaufgaben zu übertragen. Durch ein Prämienmodell, eine Treueprämie oder eine Rückzahlungsklausel für Fortbildungskosten kann eine Investition in die Mitarbeiterqualifikation für die Praxis abgesichert werden.

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