Gedämpfte Stimmung bei Freiberuflern

Foto: MEV Verlag
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30.07.2009 – BERLIN (MedCon) – Die Lage der Freien Berufen hat sich im Vergleich zum Vorjahr eindeutig verschlechtert, auch wenn die Stimmung nicht so stark getrübt ist wie erwartet. Dies ist das Fazit einer Umfrage des Bundesverbands freier Berufe (BFB) unter seinen Mitgliedern.

Von der Wirtschafts- und Finanzkrise besonders betroffen sind nach Einschätzung des Verbands Freiberufler im Architektur- und Ingenieurbereich sowie in rechts-, steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen. Die Lageeinschätzung der Heilberufler hat sich hingegen von 4,2 im Winter auf nunmehr 3,8 verbessert.

"Die noch immer relativ negative Bewertung ihrer wirtschaftlichen Situation der Heilberufe hängt weniger mit der Wirtschaftskrise als mit der allgemeinen Unzufriedenheit über die Gesundheitspolitik zusammen. Hier steht aber eine große Druckwelle bevor, wenn die Arbeitslosigkeit wie erwartet ansteigt und damit wegen der Kopplung an den Lohn auch die Einnahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung zurückgehen", prognostizierte der Verband.

Quelle: BFB, 27.7.2009

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