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– DÜSSELDORF (MedCon) Seit dem 1. Januar bestimmen die Regelleistungsvolumina die Abrechnung der Arztpraxen. Die Einführung der Honorarreform hat sich auf viele Ärzte nachhaltig ausgewirkt: Die Vergütungen sind teils drastisch gesunken - nicht aber die Fixkosten. Daher ist es wichtiger denn je, die Wirtschaftlichkeit der Praxis regelmäßig zu überprüfen.
Gerade im Falle sinkender Umsätze ist die Kenntnis verschiedener Kennzahlen der eigenen Praxis inzwischen unerlässlich, um strategische Ziele (neu) definieren und deren Erfolg messen und analysieren zu können. Aus diesem Grund stellen sie auch einen wichtigen Bestandteil des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses im Rahmen von QM-Systemen dar.
Kennzahlen lassen sich für die verschiedensten Bereiche einer Arztpraxis definieren. Sie stellen quantitative Größen dar, die unter anderem betriebswirtschaftliche Sachverhalte in komprimierter Form wiedergeben. Neben der Bildung für sämtliche Führungs- und Steuerungsaufgaben des Unternehmens Arztpraxis lassen sich Kennzahlen in umsatzbezogene, kostenbezogene, gewinnbezogene und finanzwirtschaftliche Bereiche unterteilen.
Die Umsatzrendite ist sicherlich eine der wichtigsten Kennziffern für eine Arztpraxis. Sie beschreibt das Verhältnis des Gewinns vor Steuern zu den gesamten Praxiseinnahmen, dem Umsatz, und dient dem Vergleich mit vorangegangenen Abrechnungsperioden oder auch dem Vergleich mit anderen Arztpraxen.
Auf Grundlage des ermittelten Wertes der Umsatzrendite können zudem wichtige strategische Ziele für die Arztpraxis gebildet werden. Kennziffern für verschiedene Leistungsbereiche ermöglichen darüber hinaus die Ermittlung des Anteils am Gesamtumsatz. Diese eignen sich vor allem für die Bewertung der in der Praxis angebotenen Wahlleistungen (IGeL) und deren Entwicklung im Verhältnis zu den GKV-Einnahmen.
Die verschiedenen Leistungsbereiche können auch weiter differenziert werden. Die Teil-Umsatzleistung wird somit ins Verhältnis zum Gesamtumsatz gesetzt. Anhand dieser Kennziffern können somit Rückschlüsse auf den sinnvollen Einsatz personeller und finanzieller Ressourcen einzelner oder aller Wahlleistungen gezogen werden. Dadurch lassen sich neue Strategien und Konzepte entwickeln, die der Erhöhung des Umsatzes im Selbstzahlerbereich dienen.
Quelle: Henning A. Goebel
optimed Impulse für Medizin-Berufe GmbH
http://www.optimed-duesseldorf.de
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