In manchem Praxis-Alltag schlummern gewaltige Zeitreserven

26.11.2006

KÖLN (MedCon) – Wie oft sehen Sie Ihre Patienten durchschnittlich im Quartal? Dreimal? Viermal? Fünfmal? Oder wissen Sie es vielleicht gar nicht? Nutzen Sie Ihre Praxis-EDV und ermitteln Sie einmal die durchschnittliche Kontaktfrequenz in Ihrer Praxis. Für Hausärzte liegt der Wert derzeit bei 3,7 Kontakten / Fall und Quartal. Bereits leichte Abweichungen von diesem Mittelwert führen zu erheblich veränderter Arbeitsbelastung beim Praxisinhaber. Urologie: 2,4 Kontakte / Fall und Quartal Augenheilkunde: 1,5 Kontakte / Fall und Quartal Gynäkologie: 1,9 Kontakte / Fall und Quartal Neurologie & Psychiatrie: 2,6 Kontakte / Fall und Quartal Beispiel: Sie haben eine durchschnittliche Kontaktfrequenz von 3,3 Kontakten / Fall und Quartal. Im Vergleich zu Ihren Fachkollegen liegt dieser Wert um 0,8 Quartalskontakte erhöht. Unter der Annahme einer nur fünfminütigen Kontaktdauer und 800 Scheinen im Quartal beschert Ihnen dies bereits eine Mehrarbeit von guten vier Stunden pro Woche. Unter Umständen wertvolle Freizeit, die Ihnen aufgrund des engen Budgets ohne Gegenwert verloren geht. Manche Praxen machen es sich zur Strategie, ihre Patienten häufiger als die Kollegen einzubestellen. Als bewusst getroffene Entscheidung ist dies aller Ehren wert. Vielfach wird eine erhöhte Kontaktfrequenz in der eigenen Praxis von dem Praxisinhaber jedoch gar nicht erkannt und während manch anderer bereits in Ruhe Pläne für die berufliche Zukunft schmiedet oder einfach

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.

Neuen Kommentar schreiben