Versteckte Reserven in der Abrechnung

28.10.2006

KÖLN (MedCon) – Der Vergleich der eigenen Abrechnungshäufigkeit mit derjenigen der Kollegen ist für viele Praxisinhaber mittlerweile eine selbstverständliche Tätigkeit. Die erforderlichen Daten liefern die KVen mit der Frequenz- oder Häufigkeitsstatistik, die jedem Honorarbescheid beiliegt. Wer eine Ziffer deutlich häufiger abrechnet, als seine Kollegen (z.B. +100 Prozent), für den besteht möglicherweise die Gefahr eines Regresses. Andersherum lassen sich Abrechnungs-Reserven erkennen, wenn eine EBM-Ziffer in der eigenen Praxis deutlich seltener abgerechnet wird. Was die KV jedoch nicht frei Haus mitliefert, ist eine Übersicht über alle von Ihrer Fachgruppe abgerechneten Ziffern. In Ihrem Honorarbescheid können Sie lediglich diejenigen Ziffern nachschlagen, die Sie auch tatsächlich im letzten Quartal abgerechnet haben. Ihnen unbekannte oder vergessene Ziffern tauchen jedoch nicht auf – auch dann nicht, wenn die Kollegen diese Ziffer möglicherweise regelmäßig ansetzen. Setzen Sie sich also mit dem ein oder anderen Fachkollegen zusammen und tauschen Sie Ihre Unterlagen aus.

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