Hard- und Software-Anforderungen in der Praxis - was ist wichtig?

Foto: MEV
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22.02.2010 – KÖLN (BIERMANN) – In den letzten Jahren ist der Anspruch an ein Praxisverwaltungssystem stark gewachsen. Moderne Systeme bieten zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Doch was ist dabei wirklich wichtig? Und worauf sollte beim Kauf geachtet werden? Die Kassenärztliche Bundesvereinigung gibt in einem aktuellen Leitfaden Antworten auf die wichtigsten Fragen und stellt Checklisten für den Kauf zusammen.

Bevor Sie sich ein neues Verwaltungssystem für ihre Praxis zulegen, sollten Sie genau wissen, welche Anforderungen und Funktionen das System zukünftig erfüllen soll. Wichtige Fragen sind zum Beispiel: Brauchen Sie spezielle Module für Leistungen wie Koloskopie oder Hautkrebs-Screening? Wünschen Sie eine Anbindung Ihrer Diagnoseverfahren an das System? Und nicht zuletzt: Soll das System Internet-tauglich sein?

Unabdingbar ist - neben Firewall und Antivirenscanner - ein Sicherungskonzept, das die sensiblen Daten vor Verlust oder Zerstörung schützt. Auch zu einer Verschlüsslungssoftware für Patientendaten rät die KBV, insbesondere für Notebooks sei diese aufgrund der erhöhten Diebstahlgefahr notwendig. Aber auch Praxisgröße und Organisationsform sollten bei der Anschaffung eines Verwaltungssystems berücksichtigt werden.

Diese und weitere Informationen sind in dem Leitfaden "Anforderung an Hard- und Software in der Praxis" nachzulesen, der auf der Website der KBV (www.kbv.de) unter dem Menüpunkt "Service" kostenlos erhältlich ist.

Quelle: "Anforderung an Hard- und Software in der Praxis - Ein Leitfaden für Ärzte und Psychotherapeuten", Stand Januar 2010, Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)

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