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– HAMBURG (BIERMANN) – Marketing steht bei Ärzten derzeit nicht ganz oben auf der Agenda. Nur 46,8 Prozent von ihnen halten Werbemaßnahmen für ihre Praxis für sehr wichtig oder eher wichtig. Das berichtet die Stiftung Gesundheit in ihrem aktuellen Stiftungsbrief.
Im Vorjahr waren noch 60 Prozent der Ansicht, Marketing sei wichtig für ihre Praxis. Zugleich kletterte die Zahl der Ärzte, die Marketing für gänzlich unbedeutend halten, der Studie "Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2009" zufolge auf 8,4 Prozent. Entsprechend sank das durchschnittliche Werbebudget eines niedergelassenen Arztes von jährlich 5500 Euro im Jahr 2008 auf 5164 Euro..
"Nach dem Boom und womöglich überzogenen Erwartungen durch die Aufhebung der Werbeverbote macht sich offenbar Ernüchterung in der Ärzteschaft breit", kommentierte Dr. Peter Müller, Vorstand der Stiftung Gesundheit, die Ergebnisse. "Aber auch die wirtschaftliche Unsicherheit der vergangenen Monate hat sicher ihren Einfluss, mit all ihren Honorardebatten und der Finanzkrise. In diesen Phasen igelt man sich ein."
Quelle: Stiftung Gesundheit, Stiftungsbrief 4/2009
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