Der richtige Vertreter

08.04.2002

Langsam werden die Ärzte knapp in Deutschland. Umso größer ist die Gefahr, bei der Einstellung einer Urlaubsvertretung die vorgelegten Papiere eher flüchtig zu überprüfen. Davor kann nur dringendst gewarnt werden.

Immer wieder schaffen es Pseudoärzte, mit gefälschten oder unvollständigen Unterlagen drei bis vier Wochen in Praxen ihr Unwesen zu treiben. Selbst wenn nachher die Sache ans Tageslicht kommt, wird oft Stillschweigen bewahrt, solange kein Patient gefährdet oder eine Krankenkasse aufmerksam wurde. Denn die können zum Beispiel alle geleisteten Zahlungen in diesen Fällen zurückfordern.

Deshalb gilt hier: Alle notwendigen Papiere müssen im Original oder als beglaubigte Kopie vorgelegt werden. Im Zweifelsfall immer die Ärztekammer anrufen. Verantwortlich bleibt der Praxisinhaber.

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