– WHITEHOUSE STATION (BIERMANN) – Merck & Co., Inc. hat jetzt den Abschluss seiner Fusion mit der Schering-Plough Corporation bekannt gegeben.
"Am Tag Eins ist der neue Merck-Konzern stärker und besser positioniert, sodass wir dank unseres erweiterten diversifizierten Portfolios an innovativen Medikamenten und Impfstoffen sowie an Produkten für Verbraucher- und Tiergesundheit die Lebensqualität der Menschen weltweit verbessern können", erklärte Richard T. Clark, Chairman, President und Chief Executive Officer von Merck.
Das Portfolio erstreckt sich nach eigenen Angaben auf wichtige Therapiebereiche wie etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Fettsucht, Knochen- und Atemwegserkrankungen, Infektionskrankheiten sowie auf die Bereiche Immunologie, Dermatologie, Ophthalmologie, Neurowissenschaften, Onkologie, Gynäkologie und Endokrinologie.
Merck gilt seit seinen Anfängen als ein weltweit führendes Unternehmen auf dem Gesundheitsmarkt, das ein diversifiziertes Portfolio an verschreibungspflichtigen Medikamenten, Impfstoffen sowie Produkten für Tier- und Verbrauchergesundheit anbietet. Dieses Portfolio wird durch "eine robuste Pipeline mit mehr als 15 viel versprechenden Produktkandidaten in späten Zulassungsphasen" ergänzt, die "in den verschiedensten wichtigen Therapiekategorien" eingesetzt werden. Merck beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit etwa 106.000 Mitarbeiter und ist in über 140 Ländern in aller Welt einschließlich der Schwellenländer tätig. Das Unternehmen rechnet damit, über 50 Prozent seiner Erlöse außerhalb der Vereinigten Staaten zu erzielen.
Die Konzernzentrale wird sich in Whitehouse Station im US-Staat New Jersey/USA befinden. Der US-Unternehmensbereich des Konzerns für die Sparte Global Human Health sowie die Merck Research Laboratories werden ihre Zentrale in Upper Gwynedd, Pennsylvania, haben. Die ehemalige Zentrale von Schering-Plough in Kenilworth, New Jersey, sowie der Merck-Geschäftsbereich in Rahway, New Jersey, werden auch weiterhin wichtige Standorte sein, in denen umfangreiche und unterschiedliche Tätigkeiten wie unter anderem Marketing, Fertigung und Forschung durchgeführt werden. "Momentan werden alle anderen Standorte ihren Betrieb wie vor der Fusion fortsetzen", erklärt der Konzern.
Der neue Merck-Konzern soll von der Branchenerfahrung der oberen Führungskräfte von Schering-Plough wie auch von Merck profitieren: Etwa 40 Prozent der oberen Führungskräfte von Schering-Plough, so teilt Merck mit, werden auch im fusionierten Unternehmen tätig sein.
Wie bereits im August bekannt gegeben worden sei, unterstehe der Leitungsausschuss direkt CEO Dick Clark.
Für die Zeit nach dem Abschluss der Fusion kündigt Merck weltweit Maßnahmen an, um die Verwendung seines Firmennamens zu vereinheitlichen und zu vereinfachen. "Das Unternehmen wird in den USA und in Kanada den Firmennamen "Merck" und in allen anderen Ländern den Firmennamen "MSD" tragen" heißt es abschließend.
Informationen:
www.merck.com
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