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– GÖTEBORG (MedCon) Bei vergleichbarer Verträglichkeit und günstigen Effekten auf die Lebensqaulität erwies sich in einer Studie der Sahlgrenska-Universitätsklinik in Göteborg, Schweden, eine Psoriasistherapie mit Cyclosporin effektiver als eine Therapie mit Methotrexat.
Beide Therapieregimen - die unter normalen Praxisbedingungen abliefen - "führten zu einer zufriedenstellenden Kontrolle der Erkrankung, einer verbesserten Lebensqualität und tolerierbaren Nebenwirkungen", resümieren Ingela Flytstrom und Kollegen im British Journal of Dermatology.
In der Studie wurden 84 Patienten mit moderater bis schwerer Plaque-Psoriasis auf eine der beiden Therapien randomisiert und der Verlauf nach zwölf Wochen ausgewertet. Neben dem primären Erfolgsmaß PASI kamen auch der Dermatology Life Quality Index (DLQI) und der 36-Punkte umfassende Short Form Health Survey (SF-36) sowie eine Visuelle Analogskala (VAS) zum Einsatz.
68 randomisierte Patienten traten die Behandlung tatsächlich, wobei der Dropout vor Beginn in der Cyclosporingruppe höher war. Nach zwölf Wochen hatte sich der PASI unter Methotrexat durchschnittlich um 58 Prozent, mit Cyclosporin um 72 Prozent verbessert und auch die subjektive Beurteilung laut VAS fiel in der Cyclosporingruppe günstiger aus. Die dermatologische Lebensqualität war in beiden Gruppen vergleichbar, hinsichtlich der körperlichen Funktionalität im SF-36 zeigten Patienten mit Methotrexat eine stärkere Verbesserung als mit Cyclosporin. (kap)
Quelle: Br J Dermatol. 2008 Jan;158(1):116-21.
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