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NEW YORK (Reuters Health) – Die Behandlung mit Efalizumab für eine Dauer von zwölf Wochen hat sich als sichere und wirksame Therapie bei einer moderaten bis schweren chronischen Plaque-Psoriasis erwiesen. Nun zeigen neue Forschungsergebnisse, dass dieser Nutzen noch deutlicher ist – ohne dass sich die Toxizität erhöht –, wenn die Therapie auf 24 Wochen ausgedehnt wird.
Finanziell unterstützt wurde die Studie von Genentech, Inc., dem Unternehmen, das Efalizumab als Raptiva vertreibt.
Die in der Januar-Ausgabe der Archives of Dermatology publizierten Ergebnisse basieren auf einer Studie an 516 Patienten, die zwölf Wochen lang entweder mit Efalizumab oder mit einem Placebo und anschließend für weitere zwölf Wochen mit Efalizumab behandelt wurden. Während beider Phasen wurde Efalizumab subkutan in einer Dosierung von 1 mg/kg wöchentlich verabreicht.
In der 12. Woche betrug der prozentuale Anteil der Efalizumab-behandelten Patienten, die eine 75- oder 50-prozentige oder noch deutlichere Verbesserung auf dem Psoriasis Area and Severity Index (PASI-75 and PASI-50) erzielten, 26,6 bzw. 58,5 Prozent, berichten Erstautor Dr. Alan Menter vom Texas Dermatology Research Institute in Dallas und Kollegen.
In der 24.Woche hatten die PASI-75 and PASI-50-Anteile sich auf 43,8 bzw. 66,6 Prozent verbessert. Außerdem stieg der prozentuale Anteil an Patienten mit minimalen oder fehlenden Hinweisen auf eine Erkrankung von 25,7 Prozent in der 12. Woche auf 35,9 Prozent in der 24. Woche. Zudem hielten die Verbesserungen der Qualitäts- und Symptomwerte während des gesamten Studienzeitraums an.
Es gab keine Hinweise auf kumulative toxische Effekte während der Extensionsphase, und die Rate berichteter Nebenwirkungen nahm sogar von 80,4 Prozent während der ersten 12 Wochen auf 63,2 Prozent während der letzten 12 Wochen ab.
„Eine längerfristige Erhaltungsstudie (über 36 Monate) wird derzeit durchgeführt, um die Eignung einer kontinuierlichen Efalizumab-Therapie zur Behandlung dieser lebenslang dauernden chronischen Erkrankung zu bestimmen“, berichten die Wissenschaftler.
Quelle: Archives of Dermatology 2005;141:31-38
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