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NEW YORK (Reuters Health) – Das Risiko von Plattenzellkarzinomen, Basalzellkarzinomen und dem eines Non-Hodgkin-Lymphoms ist laut einem kurzen Bericht im Journal of the National Cancer Institute vom 5. Mai, bei Patienten, die mit Glukokortikoiden behandelt werden, erhöht.
Die immunsuppressive Therapie ist bei Patienten mit renaler Transplantation mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden, stellen Dr. Henrik Toft Sorensen aus Dänemark und seine Assistenten fest. Die immunsuppressiven Effekte einer Glukokortikoidbehandlung bei anderen Erkrankungen seien jedoch nicht so klar.
Sorensen von der Aarhus Universitätsklinik und sein Team bezogen Daten von Personen, denen zwischen 1989 und 1996 Glukokortikoide verschrieben worden waren, von der bevölkerungsbasierten North Jutland Prescription Datenbank.
Sie enthielt nahezu 59.000 Patienten, die vor Ende der Follow-up-Periode 1998 mindestens ein Glukokortikoidrezept, aber keine anderen zytostatischen oder immunsuppressiven Medikamente erhalten hatten.
Die Krebs-Inzidenzraten des Dänischen Krebsregisters, wurden verwendet, um die standardisierten Inzidenzratios (SIR) abzuschätzen.
Die SIR für das Basalzellkarzinom betrug demnach bei Patienten, denen mindesten 15-mal ein Glukokortikoid verschrieben worden war, 1,52. Für das Plattenepithelkarzinom lag sie bei 2,45 und für das Non-Hodgkin-Lymphom bei 2,68. Außerdem gab es einen Trend hin zu einem erhöhten Melanomrisiko (SIR = 1,59).
Die Autoren stellen aber fest, dass ihre Ergebnisse nicht die Möglichkeit einschließen, dass nicht die Medikamente selbst, sondern die Erkrankungen, die mit Glukokortikoiden behandelt werden, das erhöhte Risiko verursachen.
„Die Ergebnisse unserer Kohortenstudie zeigen, dass die Glukokortikoid-bedingte Immunsuppression ein Teil des Risikofaktors dieser malignen Erkrankungen sein kann“, schlussfolgern sie.
Quelle : Journal of the National Cancer Institute 2004; 96: 709-711
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