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– JENA (MedCon) – Neuroendokrine Tumoren, auch Gastro-Entero-Pankreatische (GEP)-Tumoren genannt, sind sehr vielfältig und extrem selten, was zum einen fachübergreifende Behandlung erfordert und zum anderen sehr hohe Anforderung an die Kompetenz der behandelnden Ärzte stellt. Dieses Spezialistenwissen im Bereich der Diagnostik und Behandlung neuroendokriner Tumoren zu bündeln, ist Ziel des GEP-NET, eines interdisziplinären Netzwerks, das sich am Universitätsklinikum Jena (UKJ) neu konstituiert hat.
Am 19. November stellt das Netzwerk sein Team und seine Arbeit auf dem 25. Jenaer Onkologiesymposium am UniversitätsTumorCentrum (UTC) des UKJ vor. Als Ehrengast wird die Tagung Prof. Dagmar Schipanski, die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, eröffnen.
"Gerade weil nur wenige Menschen an diesen Tumoren erkranken, ist es besonders wichtig, das Fachwissen dazu an speziellen Zentren zu bündeln", erklärt Dr. Christine Wurst, Sprecherin des Jenaer GEP-NET. "Wir verbinden hier alle an der Erforschung, Diagnostik und Therapie der GEP-Tumoren beteiligten Experten - vom Pharmakologen über Chirurgen und Internisten bis zum Nuklearmedizin und Pathologen." Insgesamt sieben Klinken und Institute des UKJ sind im GEP-NET vertreten.
19. November 2008, Beginn: 15.00 Uhr
25. Jenaer Onkologie-Symposium "Neue Aspekte in der Diagnostik und Behandlung gastroenteropankreatischer neuroendokriner Tumoren"
UniversitätsTumorCentrum Jena
Scala, JenTower
Quelle: Friedrich-Schiller-Universität Jena.
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