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NEW YORK (Reuters Health) – Eine Ganzkörper-PET kombiniert mit einer CT (PET/CT) kann dabei helfen, Aderhautmelanome zu identifizieren und deren Stadium zu beurteilen. Das belegen die Ergebnisse zweier Studien, die in der Oktoberausgabe des British Journal of Ophthalmology vorgestellt werden.
In der ersten Studie beurteilten Dr. Paul T. Finger vom New York Eye Cancer Center und Kollegen die Fähigkeit der PET/CT, unbehandelte Aderhautmelanome verschiedener Größen bei 50 Patienten zu identifizieren.
Aus Basis der Standard-Klassifikationssysteme wurden mit Hilfe der PET/CT keine T1/kleinen Tumoren, 33% der T2/mittleren Tumoren und 75% der T3/großen Tumoren gefunden.
Unter Ausschluss eines Ringmelanoms, das nachgewiesen wurde, betrugen die durchschnittliche Breite, Länge und Höhe der per PET/CT identifizierten Tumoren 14,7 respektive 13,2 und 8,1 mm. Die entsprechenden Parameter für den kleinsten entdeckten Tumor betrugen 3, 5,9 und 2,9 mm.
In der zweiten Studie untersuchte Dr. Fingers Gruppe die Fähigkeit von PET/CT, die Metastasierung bei 52 Patienten mit Aderhautmelanom zu beurteilen.
Die PET/CT habe eine Metastasierung bei zwei Patienten gezeigt, berichten die Autoren. Bei beiden Patienten lagen Lebermetastasen vor. Andere Stellen mit Metastasen umfassten Knochen, Lymphknoten und Gehirn. Bei beiden Patienten waren Standardtests zur Leberfunktion normal.
Die PET/CT führte bei drei Patienten zu falsch-positiven Ergebnissen und zeigte benigne Läsionen bei sieben Patienten, wie der Bericht zeigt.
„Wir empfehlen derzeit eine Ganzkörper-PET/CT als bildgebendes Instrument für die anfängliche Stadieneinteilung zum Zeitpunkt der Diagnose. Sie scheint sensitiver zu sein als Leberfunktionstests und besonders nützlich bei der Detektion extrahepatischer Tumoren“, bilanzieren die Autoren.
Quelle: Br J Ophthalmol 2005;89:1265-1274
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