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NEW YORK (Reuters Health) – Aktinische Keratosen sprechen gut auf den immunmodifizierenden topischen Wirkstoff Imiquimod an. Dies legen die Ergebnisse einer Studie US-amerikanischer Forscher nahe.
„Imiquimod stimuliert das Immunsystem, indem es die Antigen-präsentierenden Zellen dazu anregt, verschiedene Zytokine zu produzieren“, schreiben Dr. Neil Korman und Kollegen in der April-Ausgabe der Archives of Dermatology. Sie sehen Imiquimod als „ideal“ für aktinische Keratosen an, da die Erkrankung mit einer Unterdrückung der Immunantwort, verursacht durch eine langfristige UV-Licht-Exposition, einher geht.
Dr. Korman von den University Hospitals of Cleveland in Ohio und Ärzte in 26 Studienzentren nahmen 492 Patienten in die Studie auf, die sich mit vier bis acht aktinischen Keratosen auf einer Fläche von 25 Zentimetern im Quadrat in Gesicht oder auf der lichter werdenden Kopfhaut vorstellten. Diese wurden für die Behandlung mit einer fünfprozentigen Imiquimod-Creme oder der wirkstofffreien Creme randomisiert. Die Behandlung wurde dreimal pro Woche über 16 Wochen angewandt, wenngleich Patienten „Ruhephasen“ einlegen konnten, um unerwünschte Nebenwirkungen zu minimieren.
Eine vollständige Abheilung wurde bei 48,3 Prozent der Imiquimod-Gruppe und 7,2 Prozent der Gruppe mit der wirkstofffreien Creme erreicht. Die entsprechenden Raten für eine partielle Abheilung betrugen 64,0 und 13,6 Prozent (p < 0,001 für beide Maße). Das klinische Ansprechen auf dreimal pro Woche verabreichtes Imiquimod sei höher gewesen als das bei einer zweimal wöchentlichen Dosierung beobachtete, merken die Autoren an.
Wie Dr. Kormans Gruppe fand, waren die Abheilungsraten signifikant mit der Intensität lokaler Hautreaktionen assoziiert, vor allem Rötungen.
Lokal begrenztes Jucken trat bei 28,9 Prozent jener in der Imiquimod-Gruppe und 4,0 Prozent der Teilnehmer in der Placebo-Gruppe auf. Auch wenn die lokalen Hautreaktionen allgemein gut toleriert wurden, führten sie bei zehn Teilnehmern in der Imiquimod-Gruppe zu einem Abbruch der Therapie. Es gab keine schweren nachteiligen Ereignisse, bei denen davon auszugehen war, dass sie mit der Studie in Verbindung standen.
Quelle: Arch Dermatol 2005;141:467-473.
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