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NEW YORK (Reuters Health) – Die Verwendung von Pimecrolimus-Creme 1% über zwei Jahre verbessert bei kleinen Kindern die Symptome einer atopischen Dermatitis auf lange Sicht, ohne mit der Entwicklung protektiver Antikörper nach einer Impfung zu interferieren, berichten Forscher im Journal of the American Academy of Dermatology.
Pimecrolimus ist ein nichtsteroidaler topischer Zytokin-Inhibitor, der nicht systemisch absorbiert wird und keine Hautatrophie verursacht.
Dr. Kim A. Papp von Probity Medical Research in Waterloo, Ontario und Kollegen berichteten bereits zuvor, dass topisches Pimecrolimus bei Kleinkindern mit atopischer Dermatitis bei einjähriger Therapie sicher und effektiv ist (siehe auch Reuters Health vom 29. August 2002). Ihr aktueller Aufsatz berichtet über die einjährige offene Verlängerung dieser Studie.
Eingeschlossen waren 91 Patienten, die zu Studienbeginn zwischen drei und 23 Monate alt waren. Pimecrolimus sollte bei den ersten Anzeichen oder Symptomen einer atopischen Dermatitis zweimal täglich auf die befallenen Bereiche aufgetragen werden.
Der Anteil von Patienten ohne Schübe hätte sich von 77,6 Prozent während des ersten Jahres auf 85,5 Prozent während des zweiten Jahres erhöht, berichten die Autoren. Die Scores des Eczema Area and Severity Index (EASI) nach zwei Jahren deuteten auf eine leichte Erkrankung mit limitierter Beteiligung der Hautoberfläche hin.
„Die meisten von ihnen waren am Ende der Zwei-Jahres-Periode frei von atopischer Dermatitis oder zeigten eine minimale Residualerkrankung“, berichten die Autoren. Bei keinem der Patienten wurde die Behandlung aufgrund unerwünschter Ereignisse abgebrochen.
Da Pimecrolimus ein immunmodulatorischer Wirkstoff ist, gab es Befürchtungen, sein Einsatz könnte die Antikörperantwort auf Impfungen beeinflussen. Für ihr zweites in dem Journal vorgestelltes Paper bestimmte die Arbeitsgruppe um Papp nach 18 sowie nach 24 Monaten die Antikörper-Titer gegenüber Tetanus, Diphterie, Masern und Röteln.
Die Raten der Seropositivität variierten von 84,4 Prozent für Röteln bis zu 93,6 Prozent für Tetanus, was innerhalb der Vergleichswerte altersentsprechender pädiatrischer Populationen liege, so die Autoren. Zudem war der Anteil der Patienten mit protektiven Antikörper-Titern gegen diese Erkrankungen ähnlichen denen in pädiatrischen Populationen ähnlichen Alters.
„Unsere Ergebnisse unterstreichen damit vorangegangene Resultate bezüglich des günstigen Sicherheitsprofils von Pimecrolimus bei pädiatrischen Patienten“, schlussfolgern Papp et al.
Quelle: J Am Acad Dermatol 2005;52:240-253.
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