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– ANN ARBOR (MedCon) – Pigmentstörungen, wie braune Altersflecken und weiße Stellen, durch häufiges Sonnenbaden sind zwar ungefährlich, beeinträchtigen aber das Erscheinungsbild der Haut. Mit einer kombinierten Therapie aus einem Photosensibilisator und einer anschließenden Laserbehandlung kann das Hautbild verbessert werden. Das fanden US-Forscher vom University of Michigan Health System Department of Dermatology heraus. Ihre Ergebnisse sind in der Oktober-Ausgabe der Archives of Dermatology erschienen.
Das Team um Dr. Jeffrey S. Orringer kam zu dem Ergebnis, dass durch eine Behandlung mit einem örtlich angewendeten Mittel, dass die Empfindlichkeit der Haut gegenüber Licht erhöht, und einer anschließenden Lasertherapie das Hautbild nach Sonnen- oder Lichtschäden verbessert werden kann.
In ihrer Studie wurden Teilnehmer mit sonnen- oder lichtgeschädigter Haut mit einem örtlichen Photosensibilisator namens 5-Aminolävulinsäure und anschließend mit einem Farblaser behandelt. Durch diese Behandlung - auch photodynamische Therapie (PDT) genannt - steigt der Kollagenspiegel in der Haut und weitere Hautveränderungen, die bekannterweise das Hautbild verbessern, laufen ab. Die Forscher nahmen vor und zu verschiedenen Zeiten nach der Behandlung Biopsien und untersuchten so die molekularen Veränderungen der Hautpartien.
Ein Monat nach der Behandlung waren die Kollagenspiegel am höchsten und demnach das Maximum der Hauterneuerung erreicht. Am besten sprachen die Hautpartien auf die Behandlung an, die am stärksten geschädigt waren.
"Das liefert einen neuen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass die photodynamische Therapie tatsächlich ein hilfreiches Werkzeug zur Verbesserung des Hautbildes sein kann", sagte Orringer, Direktor des Cosmetic Dermatology and Laser Center an der University of Michigan.
Quelle: Archives of Dermatology, Vol. 144, No. 10, October 2008.
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