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– OAKLAND (MedCon) Die Resultate verschiedener Laborstudien, die auf eine mögliche Rolle nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAID) in der Prävention des malignen Melanoms hingedeutet hatten, ließen sich in einer umfangreichen prospektiven Studie nicht bestätigen.
In der ersten Befragung machten die Probanden, die zu Studienbeginn (2000-2002) zwischen 50 und 76 Jahre alt waren und bei denen anfangs kein Melanom vorlag, unter anderem Angaben zur Einnahme von NSAID - einschließlich Aspirin (in niedriger, normaler oder hoher Dosis) sowie Nicht-Aspirin-NSAID wie Ibuprofen, Naproxen, Celecoxib, Rofecoxib, Piroxicam und Indomethacin - in den vergangenen zehn Jahren, darüber hinaus zu Lebensstil und Ernährung, verschiedenen Krebsrisikofaktoren und der Familienanamnese bezüglich Hautkrebs.
Etwa 63 Prozent der Befragten hatten im Jahrzehnt vor der Studienaufnahme ein oder mehrere NSAID regelmäßig - mindestens ein Jahr lang mindestens einmal pro Woche - eingenommen. Insgesamt traten bis zum Jahre 2005 349 Fälle eines malignen Melanoms neu auf.
"Nach Anpassung an Risikofaktoren für Melanome sowie der Indikationen für die NSAID-Einnahme fand sich keine Assoziation zwischen NSAID-Gebrauch und Melanomrisiko", berichtet die Arbeitsgruppe im Journal of the National Cancer Institute vom 24. Juni.
Dies galt für alle NSAID zusammen (relatives Risiko 1,12) ebenso wie für NSAID ohne Niedrigdosis-Aspirin (RR 1,03), normal- oder hochdosiertes Aspirin (RR 1,10) oder für Nicht-Aspirin-NSAID (RR 1,22). Die Einnahme von NSAID stand auch weder mit der Tumorinvasion, Tumordicke noch dem Metastasierungsrisiko in Zusammenhang.
"Für die Chemoprävention des Melanoms scheinen NSAID keine guten Kandidaten zu sein", urteilen Asgari und Kollegen.
Quelle: J Natl Cancer Inst. 2008; 100 (13): 967-71
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