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NEW YORK (Reuters Health) – Systemische Glukokortikoide, die zur Behandlung von Hämangiomen im Kindesalter eingesetzt werden, sind mit einem Risiko einer Hypertonie und Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren (HPA)-Achse assoziiert. Das berichten Forscher in der August-Ausgabe der Archives of Dermatology.
Hämangiome im Kindesalter werden üblicherweise mit systemischen Glukokortikosteroiden behandelt. Obwohl dieser Ansatz als sicher erachtet wird, gibt es einige Studien, die sich mit den Komplikationen dieser Behandlung befassen, bemerken Dr. Manju E. George und Kollegen vom Children's Mercy Hospital in Kansas City, Missouri.
Die Gruppe führte ein retrospektives Krankenkurven-Review von 22 Kindern durch, die mit Glukokortikosteroiden aufgrund von Hämangiomen behandelt wurden. Die Eingangsdosierungen bewegten sich zwischen 0,9 und 3,75 mg/kg/d und wurden über 10,7 bis 48,7 Wochen verabreicht.
18 (82 Prozent) der Patienten wiesen mindestens eine systolische Blutdruckmessung größer als 105 mmHg auf und zehn (45 Prozent) waren an mindestens drei separaten Gelegenheiten hypertensiv. Acht wurden mit Hydrochlorothiazid und einer ebenfalls mit Captopril behandelt.
Die morgendlichen Kortisol-Spiegel wurden gemessen, um die Funktion der HPA-Achse bei 15 Patienten zu beurteilen. Nur zwei wiesen mit einer adrenalen Suffizienz konkordante Spiegel auf (18 µg/dl oder höher). Drei Patienten unterzogen sich ebenfalls niedrig-dosierten Kortikotropin-Stimulationstests und zwei zeigten abnorme Ergebnisse.
Die Forscher empfehlen, dass Kinder, die sich einer solchen Behandlung unterziehen, bezüglich Hypertonie und HPA-Achsen-Suppression eng überwacht werden sollten.
Um unerwünschte Nebenwirkungen zu minimieren, legen die Forscher nahe, dass „eine tägliche bis alle zwei Tage durchgeführte Therapie als morgendliche Einzeldosis verabreicht und Glukokortikosteroide mit einer längeren Halbwertszeit vermieden werden sollten".
Quelle: Arch Dermatol 2004;140:963-969
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